Poem For Heathcote

On the death of Heathcote Williams. Blue Venus of verse has left us.
Activist, film maker, mischief maker, love warrior, poet, gentle soul,
musical lion, goodbye goodbye goodbye

 


Photo: Richard Adams

 

When your magic sun comets the earth
The flame of rebellion burns
You are the song that rattles the soul
Pompadour haired poet prophet-punk preaching
to the world
You are the final word
Red snapper rebelista!
Lyrical Spartacus – in a maze of
darkness
The sharpened needle of truth
behind the hiss of Judas
flicker kicking with whales
Confabbing with elephants
Mischief making Puck –
inking walls and Buckingham Palace with protest-punch graffiti
Friend to the lost the dispossessed the hungry
Bob Marley tootin’ Emperor of Frestonia
Aristo’ don of Anarchy
Peanut brittle choco chomping British dandy!

Now that you’ve rocketed onto another plane
cherub-smiling dolphins
and tear cupped – daffodils
will sink in slumber
Bonobos and orang-utans will salute your cosmic laughter
Hot-lick word wit playa
Verses clap clap like purple thunder
slapping ignorance –
with spanky pants intelligence
– candy pale eyes
see the air is free
You are the whispered echo of conscience
on a Dizzy Gillespie breeze
Lexical spinning rock god
Skin thumping the drum – spreading your
wizardry on street corners and market stalls
You are that flowering amber butterfly
back flip jibing on talking leaves
The storied power of hope on
a bike of honey bees
The blood dust of a silver-petalled star
Bless up ! Prince Fiah !
A melody of tears may twist the lips of dawn
But your electric harpsichord of love plays on.

Saira Viola


Drawing: Elena Caldera


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9 Responses to Poem For Heathcote

  1. Samantha says:

    Such a beautiful tribute : ” The storied power of hope on a bike of bees..” “Lexical Spinning rock god.” “Pompadour haired poet prophet punk preaching to the world..” Really encapsulates the anarchic spirit of the great Heathcote . Moving beautiful and sparkling .

  2. Nelson Warren says:

    Quite the moving piece, and truly captures spirit of the delightfully mischievous Heathcote.
    Bon Voyage fine Sir~

  3. Tino Scalici says:

    Darling Woman,

    What a moving, lyrical salute to your dearly departed. I am not familiar with his work, Saira, but I am with yours and I accept his authority on your authority. May he live forever in peace and joy. May things be interesting when he wakes with new and clear eyes, after a little rest, if that be what he wants.

    He is lucky to have you still.

    May God rest his soul.

    Love and Solidarity,

    Tino

  4. Ampat Koshy says:

    I really enjoyed this poem. Something in the tone was so much like something I had written though that was on something entirely different

  5. Alistair Allen says:

    Your love and respect have very poetically postulated the full import of your mentor in general and on you. Great tribute

  6. Alistair Allen says:

    Saira. Imitation is the sincerest form of flattery and I am so sure that your mentor would be so pleased that you are using the tricks of the trade he taught you about language in that wonderful tribute…
    Your lingual ingenuity is all the reward Heathcote probably needed for his investment in your talent, never mind your outstanding use of it to laud & applaud his gift to you and the world…

  7. Heathcote Williams †
    Ein persönlicher Abschied des Verlegers von einen seiner liebsten Autoren

    Heathcote kam 1941 zur Welt, wurde Eton-Schüler ohne Abschluß, machte sich im Swinging London der 60er einen Namen als Schreiber von Theaterstücken wie AC/DC, The Immoratalist, The Speakers, schon früh bewunderten ihn seine Kollegen William Burroughs, Samuel Beckett und Harold Pinter. Er war zeitweilig Herausgeber der Zeitschriften The Fanatic und der International Times, die er letzthin mit andern nochmals aufleben ließ. Er gründete die Ruff Puff Creem Tuff Estate Agency, ein Maklerbüro für leerstehende, zu besetzende Häuser. Darüber hat er einen längeren Beitrag für das Buch ‚Squatting –The real story‘ (Bay Leaf Books, 1980) beigesteuert. Er wurde Botschafter vom Freistaat Frestonia, der von Nicholas Albery und Freunden besetzten Freston Road (Deren Botschafter in D. ich war. Ich habe heute noch meinen Paß mit einem fetten Frestonia-Visum auf Lebenszeit, das seinerzeit vor allem DDR-Grenzler arg verwirrte). Heathcote lebte selber lange in besetzten Häusern in Notting Hill.
    In Amsterdam war er Mitveranstalter des erotischen Wet DreamsFestivals, sowie Mitarbeiter der Zeitschrift SUCK … er wirkte in etlichen Filmen mit, u.a. mit seinem Freund Bob Hoskins, zuletzt in Basic Instinct II im Jahr 2006.

    In den 80ern übernahm ich ungefragt mehrere Artikel von ihm aus US-Zeitschriften, so ein Interview mit den Illuminatus-Autoren Robert Shea und Robert Anton Wilson im KOMPOST 25, Irrlichter der Zukunft in HUMUS 4, Plant Liberation in HUMUS 6; für Beiträge in diesen Zeitschriften gab es kein monitäres Honorar.

    Eine Tages war ich soweit, daß ich einigen Autoren in England und den US derlei Nachdrucke beichtete. So landete ich bei John Michell in Notting Hill, der mich nach einem Tee zu Heathcote geleitete.
    Beiden übergab ich die Zeitschriften, in denen sie eingedeutscht aufgetaucht waren. Und beiden machte ich ein Wiedergutmachungs-Angebot. Falls es einen Text von ihnen gäbe, den sie gern auf Deutsch sehen würden: her damit. Von John erschien dann der Grüne Zweig 79: Die alten Maßsysteme.
    Heathcote gab mir ein Gedicht gegen das Auto, Autogeddon. Bis dato hatte ich versucht, im Grünen Zweig nur Positives zu veröffentlichen, aber nun dies. Versprochen ist versprochen und der Text – laut The Guardian eine „JG Ballard-style ballad about the plague of the motor-car“ – erschien als Heft in einer guten Übersetzung von Rolf Brück als Grüner Zweig 89 und verkaufte sich sehr mäßig.
    Dann klingelte bei mir das Telefon: der mir bis dato persönlich unbekannte Chef des großen 2001-Vertriebes, Lutz Kroth. Er fragte, was denn die Nachdruckrechte für dieses Gedicht kosten würden; er bot 5000 DM. Damit war ich nun wirklich überfragt, also bat ich ihn um Bedenkzeit und schrieb Heathcote einen entsprechenden Brief nach Cornwall, wo dieser zwischenzeitlich in einem alten Schloß (ein Schulfreund war ein ErbNachfahre von T.S. Elliot) lebte. Er ‚wohnte‘ in seinen Gedichten. Ihm stand ein ganzer Burgflügel mit mehreren Räumen zur Verfügung, die er mir zeigte, als ihn ihn eines Tages per Mofa besuchte. In jedem Raum war eine Matratze, ein TeeKocher und an die Wand geheftet die Papierentwürfe eines Gedichtes.
    Lutz Kroth war ein Fanatiker: er setzte sich in Flieger & Taxi und sprach direkt bei Heathcote vor. Doch dieser verwies ihn zurück an mich, da er sich nicht an unsere Abmachung (die es diesbezüglich ja auch nicht gab) erinnern könne. Lutz Kroth war soetwas noch nicht wiederfahren. Nach seiner Rückkehr verdoppelte er sein Angebot, das ich nun nichtmehr ausschlagen konnte, zumal er mir auch noch meine Ladenhüter-Hefte abkaufte.
    Große Freude, als sich Heathcote (50%), Übersetzer Rolf und ich (je 25%) dieses unverhoffte Geld, Honorar für einen potentiellen Ladenhüter, teilen konnten. Bei 2001 erschien das Gedicht dann mit vielen Illustrationen als dickes DIN A 5 Buch.
    Keine Ahnung ob es sich gut verkaufte oder Lutz Kroth davon besessen war: nur kurze Zeit später erschien bei 2001 das selbe Gedicht als Coffeetablebook: farbig und im Großformat, mit neuem Titel: Automobilmachung.
    In diesem Format erschien es dann – nach drei deutschsprachigen Ausgaben – auch erstmals in England, und den USA und weltweit. Damals gab es mehr verlegte Texte von Heathcote auf Deutsch als in seiner Muttersprache.
    Doch nach Autogeddon wurden weitere Texte von ihm – Sacred Elephants; Whale Nation; Falling for a dolphin – weltweit in hohen Auflagen gedruckt. Letzteres, vom Autor vorgetragen, erschien bei uns als Transmitter Cassette Nr. 152. Was für eine gewaltige Stimme!

    Im Juli 1991 schickte er mir ein signiertes Exemplar vom farbigen Autogeddon:
    Für Pieper who pioneered it,
    with love from Heathcote.

    Aus seinem Text The Foreskin-Files bastelte ich das Buch Aus den Vorhaut Akten, den Grünen Zweig 128. https://gruenekraft.com/vorhaut-akten-p-44791.html

    Zwei Zitate aus den LinerNotes seiner 2014 erschienenen LP ‘American Porn‘ von Jan Herman:
    • Take ‚The United States of Porn‘. The poem runs to 208 lines, nearly all matters of fact. „Amerigo Vespucci, of Florence, a peddler of pornography, / Set his seal on America…“. The name you knew about, but not about the porn. To put a finer point on it, „Thus America and its dream were named after a porn writer / Who worked fo the Medici, the mafia of the Middle Ages.“ Nor may we forget, „As befits a country named after the murderous Medici‘s gofer, / America spends more money on weapons each year / Than the whole world spends on food and drink.“
    • „All his work,“ Harold Pinter, a champion of Heathcote‘s writing, has said, „is deeply political. I think it‘s informed not only by violent contempt for the way people are manipulated, for the status quo, but also – certainly more and more evident in his later work – by compassion for the weak.“ What Pinter once described as Heathcote‘s „nausea at one‘s own romanticism and vulnerability and weakness in allowing ourselfe to be sucked in by film stars, and heroes, and politicians“ is as accurate today as ever.“

    Heathcote‘s Schreibe vermittelt einem auch noch künftig so manche Einsicht.
    Thanks a lot, mate!

    Wir tauschten uns wiederholt schmunzelnd darüber aus, was aus seinen Gedichten und seinem Leben wohl geworden wäre, wenn ich ihn damals nicht ‚geraubdruckt‘ hätte.

    PS.
    Schließlich kaufte ich dem Sphinx-Verlag die große Restauflage von Der Immortalist ab, {https://gruenekraft.com/immortalist-p-10980.html},
    von dem wir als Nr. 118 auf dem Transmitter Cassetten Label ein Hörspiel (Stimmen: Rainer Sieber & W.P.) veröffentlichten.

    2014 erschien eine LP (mit beigelegter CD) von Heathcote: American Porn, Das Stück ‚Mr.President‘ klingt wie Dummy Trump auf einem Horror-Trip, auf dem ihm seine Rolle klar wird…: Verlegt von Sea Urchin Editions:
    http://www.sea-urchin.net
    Im selber Verlag sind auch Texte von seinem alten Freund Bill Levy erschienen…

  8. Jez says:

    What a truly lovely tribute for Heathcote Williams a rebel who has no equal. Discovered bees in the Amazon and made heads roll! Love you Heathcote Williams may you rest in peace.

  9. Pingback: Saira Viola Poem For Heathcote

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